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| Noch hat die Bundesagntur für Arbeit wenig Neuzulauf. |
Nach den Turbulenzen in der Finanzwelt in den letzten Wochen überrascht die Nachricht, dass die Arbeitslosenzahlen im Oktober auf ein Rekordtief gesunken sind. Konjunkturtief und Finanzkrise haben noch keine Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen.
Im Oktober 2008 waren die Arbeitslosenzahlen erstmals seit 16 Jahren unter die Drei- Millionen- Grenze auf 2.997 Millionen Menschen, gefallen. Dies sind 437.000 weniger als vor einem Jahr.
Grund für diese Verbesserung des Arbeitsmarktes ist der konjunkturelle Aufschwung der letzten Jahre, der nachhaltig für eine Entlastung des Arbeitsmarkts genutzt wurde.
Auch die Modernisierung der Agentur für Arbeit (ARGE) hat ihren Teil dazu beigetragen. Eine Veränderung der Strukturen brachte mehr Effizienz mit sich. Außerdem kann die Wirtschaft heute durch viele kleine und mittelständische Betriebe flexibler auf konjunkturelle Schwankungen reagieren.
Auch wenn zurzeit die Arbeitslosenzahlen sinken, kann es laut der Arbeitsagentur langfristig doch zu Eintrübungen auf dem Arbeitsmarkt kommen. Autozulieferer, Banken und Versicherungen oder der Handel sind die Branchen, die als erste vorm Arbeitsplatzabbau betroffen sein dürften. Stabilität gibt es derweil nur in der Medizinbranche. |