 |
| Fallende Spritpreise: jetzt kann endlich wieder voll getankt werden! |
Der Liter Benzin kostet zurzeit weniger als 1,19 Euro
Deutschlands Autofahrer können wieder aufatmen, denn das Benzin ist so preiswert wie zuletzt vor dreieinhalb Jahren. Der Liter Benzin sank auf 1,19 Euro pro Liter. Noch im Juni und Juli dieses Jahres wurden Rekordpreise von über 1,50 Euro pro Liter Benzin erreicht. Die Angst vor einem dramatischen Konjunkturabschwung hat nun die Ölpreise fallen lassen. Am Wochenende war der Preis für einen Liter Super auf 1,15 Euro gesunken. Die bedeutet eine Differenz von 40 Cent gegenüber den Rekordpreisen im Sommer.
Doch nicht alle Autofahrer sind mit den derzeitigen Preisen zufrieden. Besitzer von Autos mit Dieselverbrauch fühlen sich hintergangen, da die Dieselpreise in den vergangenen Tagen teilweise sogar über die Super- und Benzinpreismarke stiegen. Der Frust dieser Autofahrer ist groß, denn bislang hatte sich die Anschaffung eines Autos mit Dieselverbrauch trotz höherer Anschaffungskosten und einer teuren Versicherung gelohnt.
Auch der Preis für ein Barrel Rohöl (159 Liter) sank innerhalb weniger Monate von 150 Dollar auf nun nur noch 50 Dollar. Während Autofahrer und Ölheizungsbesitzer wieder aufatmen, warnt die Financial Times Deutschland vor zu viel Euphorie. Sie sieht in diesem Preisverlust eine Gefahr für den Verbraucher, denn die derzeitigen Preisnachlässe würden in Zukunft mehrfach auf den Verbraucher zurückfallen. Die sinkenden Ölpreise würden weitere notwendige Investitionen verhindern, da die Rohstoffkonzerne auf Grund der derzeitigen Finanzkrise ihre Investitionen einstellen würden. Ohne diese Investitionen würden dem globalen Erdölmarkt schon bald enorme Angebotsengpässe drohen. Eine starke Preisexplosion sei die Folge. Nur eine frühe Umstellung der Kfz-Antriebe könne die Verbraucherstaaten im Westen zukünftig unabhängiger von dem Rohstoff machen.
Aus der Not heraus spielen viele Autofahrer das Preisspiel mit. Laut einer Umfrage von schnell-kredit.info würden ganze 33 Prozent der befragten Autofahrer sogar einen Literpreis von 4 Euro pro Liter hinnehmen. Und bei zu hohen Spritpreisen würden 83 Prozent der Befragten ihr Auto in der Garage lassen. Alternative Verkehrsmethoden müssen dann her, dabei würden sich 38 Prozent der Befragten mit dem Fahrrad und 31 Prozent mit dem Bus fortbewegen- erfreuliche Tendenzen für die Umwelt! Dennoch sollte die Regierung frühzeitig darauf achten den Bau von sparsamen Autos mit alternativen Antriebsmöglichkeiten zu fördern.
Umfrage: Benzinpreise
Ergebnisse:
1. Welchen maximalen Benzinpreis würden Sie hinnehmen?
2. Würden Sie ihr Auto bei einem hohen Benzinpreis stehen lassen?
3. Welche alternativen Verkehrsmittel würden Sie dann nutzen?
|