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| Arnold Schwarzenegger und Angela Merkel eröffneten am Montagabend die CeBIT. |
„Die CeBIT will ein Zeichen gegen die internationale Krisenstimmung setzen“
Die CeBIT öffnet heute ihre Messehallen für die Besucher, dann wird sich zeigen, wie die neuen Produkte beim Publikum ankommen. Ein Rückgang der Ausstellerzahl sorgte bereits im Vorfeld der Messe für Wirbel, doch die Informationstechnikbranche bleibt gelassen und sieht sich als Schrittmacher auf dem Weg aus der Krise.
Eröffnet wurde die weltgrößte Computerfachmesse CeBIT am Montagabend in Hannover durch die Bundeskanzlerin Angela Merkel und den kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger. Der Ehrengast rief die Branche dazu auf die Wirtschaftskrise als Chance zu sehen. Die Unternehmen sollten nicht die Köpfe hängen lassen, sondern aufstehen und noch härter arbeiten. Angela Merkel war sichtlich von der Rede des Gouverneurs angetan und bedankte sich für den „amerikanischen Geist“ den Schwarzenegger zum Messestart mitgebracht habe.
Mit insgesamt 4300 Austellern verringerte sich das Austellerangebot um gut ein Viertel im Gegensatz zum Vorjahr. Dies zeigt deutlich, dass auch die CeBIT nicht von der weltweiten Wirtschaftskrise unberührt blieb. Dennoch sind die Aussteller zuversichtlich und versuchen ihre Lösungen als einen möglichen Ausweg aus der schwierigen ökonomischen Lage darzustellen. „Die CeBIT 2009 wird ein Zeichen gegen die internationale Krisenstimmung setzen“, sagte Ernst Raue, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG und Verantwortlicher für die CeBIT in Hannover.
„Gerade Unternehmen, die in Krisenzeiten investieren, werden gestärkt aus der Krise hervorgehen. Das hat schon die Vergangenheit gezeigt“, erklärte Achim Berg, der Chef von Microsoft Deutschland. Der Softwarekonzern Microsoft will auf der CeBIT entsprechende Lösungen vorstellen.
Zu den Hauptthemen der Messe zählen in diesem Jahr die Internetgesellschaft, die so genannte „Webciety“, umweltfreundliche Informations- und Telekommunikationstechnologien (IKT) und die Sicherheit. Zudem präsentieren die Austeller die neuesten Computer, Navigationsgeräte, Bildschirme, Kameras und Mobiltelefone.
Zuversichtlich blickt die Hightechindustrie auf die junge Generation. In einer aktuellen Umfrage unter 1000 Deutschen ab 14 Jahren stellte die Bitkom interessante Ergebnisse vor, wonach sich jeder zweite Deutsche ein Leben ohne das Internet nicht mehr vorstellen könne. Bei den Jugendlichen sind sogar ganze 84 Prozent dieser Meinung und würden eher auf ein Auto oder ihren Lebenspartner verzichten als auf das Internet oder ihr Mobiltelefon. |