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| Die KfW-Ökonomen sind pessimistisch und erwarten für 2009 eine gesamte Wirtschaftsleistung von minus 4 Prozent. |
Die KfW rechnet mit einem starken Rückgang der Investitionen
In Deutschland wagen immer weniger Unternehmen neue Investitionen. Die staatliche Förderbank KfW prognostiziert einen drastischen Rückgang wie nie seit Beginn der Datenerhebung 1991.
Laut einer für die Financial Times Deutschland berechneten Vorhersage erwartet die KfW Bankengruppe eine Kürzung der Investitionen um 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das stärkste Minus sei dabei im ersten Quartal zu erwarten, wobei es sich um einen Rückgang von 7 Prozent im Vergleich zum Vorquartal handelt.
Solange sich nichts am Konsum und der Auslandsnachfrage ändern werde, würden Unternehmen auch nicht mehr Investitionen tätigen. Durch diese schlechten Investitionsaussichten verändert sich auch die Erwartung der gesamten Wirtschaftsleistung in Deutschland. Die Volkswirte der KfW sind in ihrer Prognose pessimistischer als die meisten anderen Ökonomen. Sie erwarten ein Minus von 4 Prozent. Die Bundesregierung hat derzeit die positivsten Erwartungen, minus 2,25 Prozent, gefolgt von den Schätzungen des Internationalen Währungsfonds, minus 2,5 Prozent, und der Deutschen Bank, minus 3,5 Prozent.
Um die Wirtschaft zu stärken ist es wichtig, dass sich Deutschlands Wirtschaftspolitik künftig auf die Inlandsnachfrage konzentriert. „Jetzt rächt sich, dass wir so stark exportabhängig sind und unsere Binnennachfrage so schwach ist“, sagte Gustav Horn, der Chef des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), der FTD. Das IMK erwartet für das laufende Jahr keine konjunkturelle Wende mehr. Nach Horn werde es erst ab 2010 wieder leicht aufwärtsgehen. |