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| Die Abwrackprämie zeigt erste Wirkungen: 17.500 Anträge auf Zahlung der 2500 Euro sind bereits eingegangen. |
Die Abwrackprämie erfüllt ihren Zweck. Bis jetzt sind im Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bereits 17.500 Anträge auf die Zahlung der 2.500 Euro eingegangen. Laut einer Forsa-Umfrage wollen etwa eine Million Käufer die Prämie nutzen- gut für die Autoindustrie!
Für viele Kunden ist die Abwrackprämie ein wahrer Anreiz ihren Altwagen verschrotten zu lassen und sich einen Neuwagen zu kaufen. Umfragen diverser Institute und Zeitschriften belegen dies. So wollen laut der Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analyse (kurz: Forsa) rund eine Million Deutsche die Abwrackprämie nutzen. Laut der Zeitschrift „Auto Motor und Sport“ wollen davon drei Prozent der Befragten die Prämie auf jeden Fall wahrnehmen und weitere vier Prozent seien derzeit noch am Überlegen.
Wäre dem wirklich so, würden die zur Verfügung stehenden Gelder allerdings nicht ausreichen. Die Bundesregierung hat für den staatlichen Zuschuss insgesamt 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Demnach können nur 600.000 Käufer von dieser Prämie profitieren. Jedoch gibt es trotz der großen Nachfrage bis jetzt noch genügend Geld.
Voraussetzung für den Erhalt der Umweltprämie ist die Verschrottung eines mindestens neun Jahre alten Fahrzeugs bei gleichzeitigem Kauf eines Neu- oder Jahreswagens. Für den Antrag müssen die Altwagenbesitzer einen Nachweis über die Verschrottung zusammen mit dem Stillegungsnachweis von der Kfz-Zulassungsstelle beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einreichen. Der Antragsteller muss der Behörde nachweisen, dass das Alt- und Neufahrzeug auf ihn zugelassen sind. Es gibt aber auch die Möglichkeit, den Autohändler mit der Beantragung der Prämie zu beauftragen.
Fachleute rechnen damit, dass die Prämie in diesem Jahr den Kauf von circa 300.000 Neuwagen zusätzlich auslöst. Derzeit steigt insbesondere der Absatz von Kleinwagen. |