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| Ein Fass ohne Boden: die Hypo Real Estate Bank braucht weitere Garantien aus dem SoFFin. |
Der durch die Finanzkrise bereits angeschlagene Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) erhält weitere Garantien vom Staat, die Rede ist von weiteren 12 Milliarden Euro. Damit erweitert sich der Garantierahmen des Unternehmens auf insgesamt 42 Milliarden Euro.
Bereits im Oktober wurde dem Institut mit 50 Milliarden Euro unter die Arme gegriffen Im Dezember folgten weitere Unterstützungen aus dem Finanzmarktstabilisierungsfonds (SoFFin), indem die bis dahin gewährten Garantien von 20 Milliarden Euro auf 30 Milliarden Euro aufgestockt wurden.
Die nun zusätzlich angeforderten Garantien sollen zur Besicherung von auszugebenden Schuldverschreibungen genutzt werden. Nach eigenen Angaben zahlt die Hypo Real Estate eine zeitanteilig berechnete Bereitstellungsprovision in Höhe von 0,1 Prozent auf den nicht in Anspruch genommenen Teil des Garantierahmens. Für die ausgestellten Bürgschaften ist eine Provision von 0,5 Prozent pro Jahr zu zahlen. Die Rückzahlungen sind bis zum 12. Juni fällig.
Hintergrund der Probleme der Hypo Real Estate-Gruppe ist ein Liquiditätsengpass ihrer irischen Bankentochter Depfa. Die Depfa war im Zuge der Finanzkrise in Bedrängnis geraten, da sie in US-Immobilien investiert hatte.
Die Hypo Real Estate Bank verhandelt derzeit weiter mit dem Bund über zusätzliche Maßnahmen. "Die Gespräche mit dem SoFFin über die Gewährung längerfristiger und umfassender Maßnahmen zur Liquiditäts- und Kapitalunterstützung der Gruppe sind noch nicht abgeschlossen", hieß es am Dienstagabend in einer Pflichtveröffentlichung. |