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| Den Weg zum Arbeitsamt müssen künftig wieder mehr Menschen finden. |
3,552 Millionen Deutsche ohne Job
Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ist derzeit negativ, denn es gibt weniger Stellen und mehr Arbeitslose. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat sich die Arbeitsplatzsituation verschlechtert. Mehr als 3,5 Millionen Menschen sind ohne Arbeit. Zukünftig wird ein weiterer Arbeitsplatzabbau erwartet.
Die Zahl der Erwerbslosen stieg im Februar um 63.000 auf 3,552 Millionen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,2 Prozentpunkte auf insgesamt 8,5 Prozent. „Die schwierige Wirtschaftslage wirkt sich auf den Arbeitsmarkt aus“, sagte der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit Frank-Jürgen Weise. Die drei wichtigsten Indikatoren hätten sich negativ ausgewirkt. „Die Arbeitslosigkeit stieg an, die Erwerbstätigkeit nahm ab, und die Arbeitskräftenachfrage ging weiter zurück“, erklärte Weise.
Jedoch konnte die Kurzarbeit diesem Trend stabilisierend entgegenwirken. Im Dezember wurde an 200.000 Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt, 185.000 mehr als im Vorjahr. BA-Chef Weise rechnet damit, dass mehr als die Hälfte aller Kurzarbeiter ihren Arbeitsplatz behalten werden. „Sonst würden die Firmen keine Kurzarbeit durchführen, sondern gleich entlassen“, sagte er der Nürnberger Zeitung.
In den kommenden Monaten sei mit einem weiteren Beschäftigungsrückgang zu rechnen, wie aus der Veröffentlichung des monatlichen Beschäftigungsindexes der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht. Der Indikator für die Arbeitskräftenachfrage ist im Februar zum neunten Mal in Folge gesunken. Mit 140 Punkten rutschte der Wert auf das niedrigste Niveau seit März 1996. |