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| Die EU genehmigt eine Garantie von 6,7 Milliarden Euro für die Deutsche Einlagensicherung. |
Mit Hilfe des Bundes wollen die privaten Banken Ende Januar die deutschen Kunden des insolventen US-Instituts Lehmann Brothers entschädigen. Am Montag billigte die EU-Kommission eine Garantie des Banken-Rettungsfonds SoFFin von 6,7 Milliarden Euro für die Sicherungseinrichtungsgesellschaft deutscher Banken (SdB).
Die neu eingerichtete SdB soll die Einlagensicherung bei der Abwicklung der Entschädigung von Einlegern unterstützen. Die Ausgabe von Anleihen der SdB ist erst mit Billigung der Staatsgarantien möglich geworden. Sie soll dazu dienen, die Rückflüsse aus der Insolvenz der Lehmann Brothers Bankhaus Aktiengesellschaft vorzufinanzieren. Die Banken hoffen allerdings, bald einen großen Teil der Entschädigungssumme aus der Insolvenzmasse der Bank herauszubekommen.
In dieser Sache besonders hervorzuheben ist die schnelle Reaktion der Europäischen Kommission. Bereits nach einer Woche wurde die Entscheidung für die Garantien getroffen. „Diese sehr schnell beschlossene Entscheidung unterstützt die Bundesregierung in ihren Bemühungen zur Stabilisierung des Finanzsystems“, erklärte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes.
Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) teilte am Donnerstag mit, dass die Kundengelder bis Ende Januar zurück gezahlt werden sollen. Freuen können sich alle Besitzer von Sparbriefen und Einlagen, denn sie werden Ihre Gelder zurückerhalten. Anderes ist die Lage der Besitzer von Zertifikaten und anderen handelbaren Schuldverschreibungen, die auch viele Privatkunden gekauft haben, denn sie werden nicht entschädigt. Bankkunden von Lehmann haben ebenfalls keinen Anspruch. Über den Einlagensicherungsfonds der privaten Banken sind rund 285 Millionen Euro pro Kunde geschützt. |